Der Patient atmet während der Behandlung die Mischung von N2O2 und O2 ein. Dieses Gas löst die Angstgefühle, schaltet aber die Schmerzgefühle nicht aus, also der Patient muss Anästhesie bekommen. Während der Behandlung bleibt der Patient wach, er kann also mit dem Arzt und mit der Assistentin kooperieren. Der Patient kann während der Behandlung eventuell leichte Erstarrung in seinen Gliedern fühlen. Der Patient wird gute Laune haben, sein Gemütszustand wird angenehm, seine Angst löst sich.
Die Einatmung des Gases verursacht keine Komplikationen, beeinflusst oder vernichtet die Wirkung von keinen Medikamenten. Es hat keine absolute Kontraindiktion, nur schwangere Frauen dürfen es nicht einatmen. Akuter Schnupfen oder Grippe können relative Kontraindiktionen sein, da die Nasengänge nicht frei sind, deshalb ist die Einatmung des Gases behindert.
Zur Behandlung muss man nicht mit nüchternem Magen kommen, da keine Laboruntersuchung nötig ist.
Die Sedierung hat keine Nebenwirkungen, verursacht keinen Brechreiz oder Schwindel.
Die Zeitdauer der Sedierung ist nicht limitiert, sie kann verwendet werden, solange die Zahnbehandlung dauert.
Nach der Behandlung wird das Gas mithilfe von Oxigen aus dem Organismus abgewässert, also auch später treten keine Nebenwirkungen auf. Eine halbe Stunde nach der Behandlung kann der Patient auf den eigenen Füssen, ohne Begleitung losgehen.
Keine Altersgrenze, kann bei jeder Altersgruppe verwendet werden.